Die Rolle “Datenschutzbeauftragter”

Der Datenschutzbeauftragte wird auf der Grundlage seiner beruflichen Qualifikation und insbesondere des Fachwissens benannt, das er auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzt, sowie auf der Grundlage seiner Fähigkeit zur Erfüllung der folgenden Aufgaben :

a) Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen und der Beschäftigten, die Verarbeitungen durchführen, hinsichtlich ihrer Datenschutz-Pflichten;
b) Überwachung der Einhaltung der Datenschutzvorschriften sowie der Strategien des Verantwortlichen für den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von Zuständigkeiten, Sensibilisierung und Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter und der diesbezüglichen Überprüfungen;
c) Beratung im Zusammenhang mit der Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DS-GVO und Überwachung ihrer Durchführung;
d) Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde;
e) Anlaufstelle für die Aufsichtsbehörde.
 

Die Rolle “IT-Organisationsentwickler”

In der heutigen Praxis übernimmt die IT zunehmend eine duale Rolle: neben der klassischen Aufgabe als Dienstleister für die Geschäftsprozesse tritt sie auch immer mehr als Business Partner des Managements auf und ermöglicht so die Erschließung neuer Geschäftsfelder.  Die IT hat sich dabei im Laufe der Jahre vom Treiber/Unterstützer zum Enabler entwickelt und liefert inzwischen einen wesentlichen und unverzichtbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg, der sich optimaler Weise in einer Steigerung des Unternehmenswerts widerspiegelt.

Ohne den gezielten und wirtschaftlichen Einsatz der Informationstechnik (IT) sind operative und strategische Unternehmensziele im 21. Jahrhundert nicht mehr planbar. Dieser Trend wachsender Bedeutung wird sich verstärken, weniger durch technologische, als vielmehr durch die von Menschen beeinflussten organisatorische Aspekte. Ausgehend von diesen Überlegungen ist der Erfolg der Organisation in der IT nicht nur die Grundlage für wirtschaftliche und wirksame Geschäftsprozesse, sondern darüber hinaus auch ein wesentlicher Faktor in der Wertschöpfung.

Gerade in KMUs fehlen oftmals die Kompetenzen, um den beschriebenen organisatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Genau hier setzt die Rolle „IT-Organisationsentwickler“ an. In dieser Rolle sind die erforderlichen Kompetenzen gebündelt, um in der IT-Organisation Veränderungen im ganzen oder Teilen davon zu planen, die Umsetzung zu steuern und dauerhaft zu verankern. Sie ist in der Lage, ihre Wirksamkeit auf Dauer sicher zu stellen. Ein wesentliches Ziel dabei ist, die Menschen in der IT und damit die IT Organisation insgesamt auf Dauer erfolgreicher zu machen.
 

 

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